Wedel ist jetzt Ehrenmitglied – Interview mit der Wormser Zeitung

Wedel ist jetzt Ehrenmitglied – Interview mit der Wormser Zeitung
Dr. Sabine von Ehrlich-Treuenstätt ist Vorsitzende des Freundeskreises.

Der Freundes- und Förderkreis Nibelungen-Festspiele Worms hat sich 2010 gegründet. Seither unterstützen die Mitglieder die Nibelungen-Festspiele mit zahlreichen Aktionen, die WZ sprach mit der Vorsitzenden, Dr. Sabine von Ehrlich-Treuenstätt.

Dr. Sabine von Ehrlich-Treuenstätt

Dr. Sabine von Ehrlich-Treuenstätt ist Vorsitzende des Freundeskreises.

Frau Dr. von Ehrlich-Treuenstätt, nachdem die Festspiele sich recht stabil etabliert haben, welche Ziele haben sich die Nibelungen-Freunde nun gesetzt?

Wir verstehen uns als Botschafter für die Festspiele, um die Bürger zu begeistern. Wir haben mittlerweile schon über 620 Mitglieder, aber wir haben noch immer nicht alle Menschen erreicht. Es wäre sehr schön, wenn sich im Sommer ganz Worms in eine Festspielstadt verwandeln würde.

Der Verein tut einiges, um die Identifikation der Bürger mit den Festspielen zu verstärken, beispielsweise indem er die Bunte Reihe mit ehemaligen Festspiel-Stars sponsert oder das Honorar für die Kleindarsteller aufbringt, außerdem bietet er das ganze Jahr über Veranstaltungen an.
Stichwort: das Oldtimer-Fahren oder das Golfturnier, um nur einiges zu nennen, natürlich auch mehrere Events während der Festspiele. In diesem Jahr ist etwas Neues dazu gekommen.

Ja, wir hatten erstmals ein zwangloses Come-together mit den Schauspielern bei einem Sektempfang im Heylspark. Das war eine Idee unseres Vorstandsmitglieds Florian Gerster.

Wie viele Nibelungen-Freunde hatten sich denn angesagt?

Wir hatten 280 Anmeldungen. Leider hat das Wetter uns einen Streich gespielt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung entlud sich ein Gewitter, und es regnete. Damit hatten wir natürlich nicht gerechnet. Glücklicherweise hielt sich das Ganze in Grenzen. Wer keinen Regenschirm hatte, fand unter den Bäumen Schutz. Und das Tollste: Alle 25 Schauspieler kamen. Joern Hinkel machte dann eine amüsante Vorstellungsrunde. Es war eine ganz entspannte Atmosphäre.

Sie hatten auch Dieter Wedel eingeladen, um ihm ein Geschenk zu überreichen?

Ja, er ist auch wirklich gekommen. Sein Flieger hatte allerdings Verspätung, sein Auto stand im Stau. Wir mussten ein bisschen warten. Levi Geyer von der Jugendmusikschule hat uns die Zeit mit einem Ständchen verkürzt, und wir haben die Gelegenheit genutzt, unser Programm ein bisschen vorzustellen.

Und was hat Wedel nun bekommen?

Eine Magnumflasche Liebfrauenstift Kirchenstück und – für seine außerordentlichen Verdienste – die Ehrenmitgliedschaft in unserem Verein. Auf diese Weise bleibt er uns noch erhalten. Ich glaube, er hat sich sehr darüber gefreut.

Das Interview führte Ulrike Schäfer.

[Quelle: Bürstädter Zeitung]